CSI: MIAMI | 10.04 – Auftakt zur Folter

Originaltitel: Look who’s taunting

Inhalt

(c) CBS

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Angela Olson wird vermisst. Ihre Schwester wird angerufen, Angela ist offenbar entführt worden. Doch der Entführer will kein Lösegeld, er will, dass die Schwester sich von Angela verabschiedet. Dann nennt er einen Namen: Anton LeDoux. Das CSI findet heraus, dass ein Mann mit diesem Namen einmal in Miami gewohnt hat, aber schon seit Jahrzehnten tot ist. An seiner Grabstätte findet Horatio Caine die Leiche einer jungen Frau, doch es handelt sich nicht um Angela Olson. Die Tote wurde vor ihrem Tod gefoltert, unter anderem wurden ihr die Augen entfernt und durch künstliche ersetzt. Außerdem fehlen ihr die Fingerabdrücke, was Doktor Tom Loman auf ein Krebsmedikament zurückführt. Die Ermittler fragen in Kliniken nach und finden tatsächlich das Krankenhaus, wo die Tote behandelt wurde. Ein Arzt erzählt, dass sie und Angela Olson sich gekannt haben, sie waren beide Prostituierte. Walter Simmons und Calleigh Duquesne wollen mehr über den Entführer herausfinden und sehen die Ergebnisse der Leichenschau durch. Nicht nur, dass das Opfer gefoltert wurde, ihr wurden auch Medikamente verabreicht, damit sie nicht gleich an den Folgen der Folter stirbt. Eric Delko geht auf Ermittlung in der Prostituiertenszene und bekommt tatsächlich ein paar Namen. Frank Tripp beschattet einen Verdächtigen, während Ryan Wolfe herausfindet, das die Augen, die dem Mordopfer eingesetzt wurden, mit Stoffen in Berührung kamen, die beim Ausstopfen von Tieren verwendet werden…

Zitat

„Wenn man sein Lebenswerk vollenden will, darf man sich nicht ablenken lassen.“
Ein Verdächtiger

Hinter der Geschichte

Doktor Loman vermutet, dass die Tote mit einem Krebsmedikament behandelt wurde, da ihr die Fingerabdrücke fehlen. Das fragliche Medikament ist Capecitabin, das bei verschiedenen Krebsarten zum Einsatz kommt. Eine Nebenwirkung dieses Medikaments sind Blasen- und Geschwürbildungen an den Händen und der Verlust der Fingerabdrücke.

ACHTUNG – SPOILER

Die Geschichte endet nicht wirklich, da der Täter nur mit Indizien konfrontiert werden kann und der Staatsanwalt keine Anklage erheben will. Der Grund: Der Täter stammt aus einer sehr wohlhabenden Familie. Die Politik ist wieder in „CSI: Miami“ angekommen.

 

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