CSI: CYBER | 1.06 – #Leiche #Unterstellung?

Originaltitel: The evil Twin

Inhalt

(c) CBS

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Die Kirkendahl-Hotelkette bittet die Abteilung Cyber-Kriminalität um Unterstützung. Offenbar hat es einen Hackerangriff auf eines ihrer Hotels in New York gegeben. Dort steigen Abgeordnete der UN ab, wenn mal wieder eine Versammlung stattfindet, es ist also zu vermuten, dass jemand empfindliche Daten höchster Geheimhaltung abgreifen will. Avery Ryan und Elijah Mundo fliegen nach New York, um dem nachzugehen. Gerade als die Agenten eintreffen, berichtet der Sicherheitsdienst des Hotels, dass die Daten der Überwachungskameras der letzten Woche gelöscht wurden. Kurz darauf wird ein Hotelangestellter in das Zimmer von Adel Foster gerufen, weil dort die Musik sehr laut ist. Nachdem niemand auf sein Klopfen reagiert, verschafft er sich mit der Hauptkarte zutritt zum Zimmer und findet Miss Foster tot auf. Der Gerichtsmediziner stellt fest, dass sie schon drei Tage zuvor gestorben sein muss, laut den Einträgen im Hotelcomputer hat sie aber in den vergangenen drei Tagen den Wäschedienst und den Zimmerservice genutzt und war frühstücken. Jemand hat also den Hack dazu genutzt, um das Computerprogramm des Hotels zu manipulieren. Dadurch sah es aus, als würde der Gast im Zimmer noch leben, obwohl die Dame schon längst tot war. Über den Weg, wie das Schadprogramm in das System des Hotels kam, findet Raven Ramirez eine IP-Adresse heraus, die zu einem Laptop eines Barbesitzers gehört. Auf diesem Laptop und dem Telefon finden sich belastende Beweise. Also Fall gelöst? Nein, nicht ganz…

Zitat

hospitality hack – Der Hack eines Hotel-Computernetzwerks, um dessen Angestellte und Gäste zu erpressen.

Hinter der Geschichte

Zwei Dinge gefallen mir hier nicht: Punkt eins, man ist in New York, es passiert ein Mord – und niemand vom CSI: NY schaut vorbei? Punkt zwei, Mundo und Ryan schießen sich allein aufgrund der Computerbeweise fest auf einen Tatverdächtigen. Müsste in einem rechtmäßigen Verfahren nicht auch noch bewiesen werden, dass der Verdächtige wirklich am Tatort war? Und zwar nicht über das Höhenprofil eines Mobiltelefons, sondern über DNS oder Fingerabdrücke, Zeugenaussagen oder ähnliches?

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