C.S.I. | Staffel 9

(c) CBS

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Noch eine Staffel „CSI“, in der es weitreichende Änderungen gab – der Weggang von Gil Grissom, der Tod von Warrick Brown, neue Kollegen… entsprechend gibt es im DVD-Set das dazugehörige Bonusmaterial: „Good-Bye Grissom“ ist ein Film über Grissoms Abschied, in dem nicht nur die verschiedenen Schauspieler, sondern auch die Produzenten und Autoren zu Wort kommen. „Crime Scene Initiation“ ist das Gegenstück dazu:  Es geht um Laurence Fishburne als Raymond Langston, der neu zum Team kommt, als Grissom geht. Für die Folge 9.11 („Friedhofsschicht“), in der Raymond Langston das erste Mal ermitteln darf, gibt es den „CSI-Mode“ – die Folge läuft normal an, jedoch werden zu verschiedenen Szenen in einer Info-Box zusätzliche Details über die Arbeit des CSI gegeben. „From Zero to 200 in Nine Seasons“ behandelt speziell die 200. Folge („Das Rätsel der ledernen Maske“). „Rats in Space“ geht um die Folge „Odysee im Alptraum“, wie sie geschrieben und produziert wurde. Man sieht außerdem sehr viele Details im Hintergrund, die während der Folge leider nicht so gut zu sehen sind.

Die Staffel selbst glänzt durch gute bis sehr gute Episoden und hat bei mir einen großen Pluspunkt dafür bekommen, dass sie nicht mit einem Cliffhanger endet. Was die Freude am DVD-Set ein klein wenig trübt ist der Umstand, dass man die Staffel als Erstveröffentlichung in zwei Sets (9.1 und 9.2) aufgeteilt hat und für die Komplettveröffentlichung einfach die DVDs beider Sets zu einem zusammengefasst hat. Das sieht man sehr deutlich daran, dass die DVDs 1 bis 3 über dem Hauptmenü  „CSI Season 9.1“ stehen haben, und DVD 4 bis 6 „CSI Season 9.2“. Im Gegensatz zu früheren Boxen hat man sich hier also nicht die Mühe gemacht, den Inhalt an die geänderte Form anzupassen.

Die Staffel 10 ist die erste, die im Zuschauerranking stark abfiel. Zwar war Staffel 1 noch auf Platz 10 gewesen, aber alle nachfolgenden waren weit über dem 10. Platz, Staffel 3 sogar auf Platz 1. Die neunte war noch auf Platz 4 gewesen, Nummer 10 fiel auf Platz 12 ab. Man kann annehmen, dass das mit dem Weggang des Hauptdarstellers William Petersen und seines Charakters Gil Grissom zusammenhängt, der einen Gutteil der Seele der Serie ausgemacht hat. Laurence Fishburn als Raymond Langston war auch bewusst nicht als „Ersatz-Grissom“ angelegt gewesen.

 

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