C.S.I. 8.17: Tot ist nur, wer vergessen wird

Originaltitel: For Gedda (1)

Inhalt

(c) CBS

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Auf einer Beerdigung bricht der Boden des Sargs durch, als er gerade zum Grab getragen wird – und es fallen zwei Leichen heraus. Der Sarg hatte einen doppelten Boden, doch der eigentliche Tote war dafür zu schwer. Warrick geht in die Gerichtsmedizin und erkennt den zweiten Toten wieder: Leonard „Lennie“ Harper, einen Privatdetektiv und ehemaligen Polizisten. Der Undersheriff will deswegen den Fall als „Polizistenmord“ behandelt und gibt ihm oberste Priorität. Gil und Nick untersuchen das Büro des Toten, doch da gibt es nichts zu finden, das Büro wurde gereinigt, die Papierkörbe und der Aktenvernichter geleert. Auch das Auto wurde peinlichst gereinigt. Selbst die Festplatte des Computers war leer. Hier waren Profis am Werk. Archie findet jedoch heraus, dass es ein Backup in der Cloud gibt. Dort stößt er auf ein aufgzeichnetes Gespräch des Privatdetektivs, und zwar mit Warrick Brown! Der war immer noch hinter dem Gangsterboss Gedda her (aus den Episoden 9 und 10 der Staffel, „Ungeziefer“ / „Noch mehr Ungeziefer“). Da ihm selbst die Ermittlung gegen Lou Gedda ausdrücklich verboten worden sind, hat er offensichtlich Harper engagiert, das zu erledigen. Als Grissom versucht, Warrick zu erreichen, geht die Mailbox ran. Kurz darauf ruft er zurück – er ist bei Gedda, und Gedda ist tot. Erschossen mit Warricks Dienstwaffe…

Zitat

„Das ist das Modell ‚Elvis‘. Wir sind ein Land der Fetten.“
Gil Grissom über den riesigen Sarg

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Beamte von der Dienstaufsicht, der Warrick vernimmt, wird von Nicolas Böll gesprochen, der deutschen Stimme von Jesse Cardoza aus „CSI: Miami“.

Kritik – Achtung, Spoiler!
In dieser Episode wird der Ausstieg der Figur des Warrick Brown eingeläutet. Die Schauspieler der CSI-Serien haben einen Vertrag, nach dem sie nach einem Ausstieg aus der Serie für eine Folge pro Staffel wieder verpflichtet werden können. Die einzige Möglichkeit, diese Verpflichtung zu umgehen, ist die Figur sterben zu lassen. Zwar besteht die Verpflichtung trotzdem, aber ein toter Charakter kann eigentlich nicht zurückkehren. Eigentlich. Tatsächlich haben es die Autoren aber schon geschafft, den toten Tim Speedle in „CSI: Miami“ zurückkehren zu lassen. Ich persönlich finde den „Serientod“ aus Sicht eines Autors nicht gut, weil es meiner Meinung nach ein zu bequemer Ausstieg ist. Eine Figur zu Tode kommen zu lassen, ist relativ einfach. Einen guten, glaubwürdigen Ausstieg zu schreiben, vor allen Dingen, wenn die Figur schon lange dabei war, das ist eine andere Nummer. Allerdings war es in diesem Fall der Wunsch von Gary Dourdan, auf diese Weise die Show zu verlassen. Auf ihn wird am Ende dieser Episode geschossen, und er wird es, das kann ich hier schon verraten, nicht überleben.

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