C.S.I. 8.15: Vulkanier in Vegas?

Originaltitel: The Theory of Everything

Inhalt

(c) CBS

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Ein Betrunkener sitzt bei Brass im Verhörzimmer. Er wird beschuldigt, einen Hirsch mit einem Armbrustpfeil erlegt zu haben. Der Verdächtige flieht. Ein Polizist versucht, ihn mit Pfefferspray aufzuhalten, was ihn aber nur wütend macht. Ein zweiter Polizist schießt mit einem Elektroschocker auf ihn. Als er ihn aktiviert, geht der Flüchtige in Flammen auf und stirbt. Bei der Untersuchung des Falls stellen die Ermittler fest, dass er vor seinem Tod noch mit Evelin zusammengerannt ist. Evelin ist Obdachlos kommt jeden Abend auf die Wache, um vor Außerirdischen zu warnen. Da die Ermittler vermuten, dass der Zusammenstoß irgendetwas übertragen hat, suchen sie nach ihr. Doch Evelin ist tot. Wegen der angeblichen Außerirdischen trug sie einen Anzug aus Alufolie (einschließlich Aluhut), blendete einen Busfahrer und wurde überfahren. Ihr Blut ist grün. In der Nähe wird ihr Kumpel gefunden – ebenfalls tot, Ihm wurde mit einer Eisenstange der Schädel eingeschlagen und auch sein Blut ist grün. Am anderen Ende der Stange findet sich Blut, offenbar vom Täter – und auch dieses ist grün…

Catherine wird abgezogen zu einem älteren Ehepaar, das tot im eigenen Bett liegt, keine Einbruchsspuren, keine Spuren für Gewalteinwirkung. Aber wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, das zwei Menschen Ende sechzig exakt um die gleiche Zeit sterben?

Zitat

„Das war wohl die Rache für Bambis Mutter.“
Doktor Robbins über den Wilderer

Medien

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Hinter der Geschichte

Einen Gastauftritt in dieser Episode haben Jamie Hyneman und Adam Savage, besser bekannt als die „Mythbusters„.

Grissom bringt in dieser Folge ein Zitat: „Einmal kann passieren, zweimal ist Zufall, dreimal ist Feindeinwirkung.“ Es stammt von Ian Fleming, und zwar aus dessen Roman „Goldfinger„: „Once is happenstance, twice is coincidence, three times is enemy action.“ Für die deutsche Übersetzung des Romans im CrossCult-Verlag entschied man sich für die Version: „Einmal ist Zufall, zweimal ist Fügung, dreimal ist Feineinwirkung.“ Goldfinger selbst sagt es zu Bond, als ihm dieser mehrmals über den Weg läuft. Und entsprechend den Begegnungen hat Fleming auch den Roman in drei Teile unterteilt, die mit „Happenstance“, „Coincidence“ und „Enemy Action“ betitelt sind.

Und wo wir gerade beim Thema sind: Oh, heilige Übersetzung, Batman! In dieser Episode haben sich die Übersetzer ein paar Schnitzer geleistet. Als David Hodges und Wendy Simms über STAR TREK reden, behauptet Hodges fälschlicherweise, Spocks Blut sei grün, weil sich bei ihm Schwefel an die roten Blutkörperchen anlagern würde. Wendy widerspricht und klärt ihn auf, dass Spocks Blut Kupfer enthält und deswegen grün ist. In der deutschen Fassung sagt sie, Kupfer habe „Spocks Blut oxidieren lassen“. Im Original sagt sie aber, die „oxigen component“, also der Sauerstoffträger von Spocks Blut sei Kupfer, so wie Eisen beim Menschen. Und als sie ihm noch ein paar Star-Trek-Fakten um die Ohren haut, erwidert Hodges auf Deutsch: „Sie sind ein ekliger Computerfreak als Frau verkleidet.“ Das ergibt überhaupt keinen Sinn, denn Star-Trek-Fans müssen nicht automatisch „Computerfreaks“ sein (und umgekehrt). In der Originalfassung bezeichnet David Wendy allerdings auch als „geeky nerdy guy trapped in a woman’s body“, das bedeutet etwas völlig anderes (wörtlich „geek“ = „Außenseiter“, „nerd“ = „Sonderling“). Der Übersetzung muss man allerdings zugute halten, dass 2008 (als die Episode entstand) solche Begriffe wie „Geek“ oder „Nerd“ noch nicht zum allgemeinen Sprachgebrauch gehörten.

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