CSI: NY 6.04 – Das DNS-Phantom

Originaltitel: Dead Reckoning

Inhalt

Don Flack und Mac Taylor sind am Tatort eines Mordes.  Die Ehefrau des Opfers gesteht die Tat. Trotzdem werden routinemäßig Untersuchungen durchgeführt. Dabei stellt das Labor fest, dass sich auf der Tatwaffe die DNS einer zweiten Frau befindet. Die Verdächtige besteht aber darauf, allein mit ihrem Mann gewesen zu sein. Als Hawkes die DNS durch die Datenbank jagt, stellt sich heraus, dass diese in 21 offenen Fällen aus drei Bundesstaaten gefunden wurde. Zwischen den Fällen gibt es sonst keine Gemeinsamkeit. Also stürzt sich das Team auf den letzten Mord und findet heraus, dass das Opfer ein Doppelleben führte. Er war mit zwei Frauen verheiratet. Die Ermittler machen die zweite Frau ausfindig, doch ihre DNS stimmt nicht mit der aus dem Apartment und den 21 offenen Fällen überein. Es gibt also noch eine Täterin. Irgendwie hat die Presse mittlerweile Wind von der Sache bekommen und das Team gerät unter enormen Druck…
Unter Druck gerät auch Danny Messer. Er hat keine großen Fortschritte bei seiner Rehabilitation gemacht und Hawkes wirft ihm vor, nicht genug zu kämpfen…

Zitat

„Kevin Carters Geliebte hat offenbar jede Menge kriminelle Energie.“
Mac Taylor über die 21 nicht aufgeklärten Fälle

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Originaltitel „Dead Reckoning“ spielt auf den Film „Späte Sühne“ mit Humphrey Bogart an.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die Geschichte wurde inspiriert von der Geschichte des so genannten „Heilbronner Phantoms„. Dabei wurde die DNS einer unbekannten Frau an insgesamt 40 Tatorten in Deutschland, Österreich und Frankreich „gefunden“. Es stellte sich dann heraus, dass die Wattestäbchen zur Probennahme bei der Herstellung verunreinigt waren. Peinliches Detail: Die verunreinigten Wattestäbchen wurden auch bei den Ermittlungen zu den Morden verwendet, die später der NSU zugerechnet wurden. Durch die Jagd auf ein Phantom wurde dazu beigetragen, dass der wahre Hintergrund dieser Morde verschleiert blieb.

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