CSI: Miami 6.04 – Im Schatten von Tim Speedle

Originaltitel: Bang, Bang, your Debt

Inhalt

Am Strand brennt ein Auto aus und es gibt zwei Opfer: Jessica Taylor ist tot, ihr Freund Brendon Fox wird schwer verletzt. Während der Untersuchungen sieht Eric Delko am Strand jemanden stehen: Tim Speedle, der ehemalige Kollege vom CSI. Doch das ist unmöglich, Speedle wurde drei Jahre zuvor im Einsatz getötet (in Episode 3.1: „Der verlorene Sohn„). Als die Untersuchung der Leiche ergibt, dass die junge Frau an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben ist, der Freund aber wesentlich weniger Kohlenmonoxid im Blut hat, stellt sich die Frage, was da am Strand passiert ist. Caine schickt Delko zum Nachforschen wieder an den Tatort und dort trifft er wieder auf Speedle. Diesmal spricht er sogar mit Eric und gibt ihm einen Tipp, was übersehen wurde: ein Schlauch, den jemand vom Tatort entfernt und ein Stück weg entsorgt hat. Der Schlauch wurde dazu verwendet, Autoabgase ins Wageninnere zu leiten. Es sieht erstmal nach einem Selbstmord aus, doch an dem Schlauch sind fremde Fingerabdrücke…
Die Merkwürdigkeiten um Tim Speedle gehen weiter: In Erics Auto findet sich Speedles Kreditkarte. Ein Anruf bei der Bank ergibt, dass jemand auf Tims Konto zugreift…

Zitat

„Was ist das erste, das man in diesem Job lernt?“
„Die Stechkarte frisieren!“
Tim Speedle und Eric Delko

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Synchronsprecher des Kredithais ist Timmo Niesner. In der „Herr der Ringe“-Trilogie und im ersten Teil der „Hobbit“-Trilogie hat er Elijah Wood in der Rolle als Frodo Beutlin gesprochen.
Wie kam es zur Rückkehr von Tim Speedle, obwohl der tot ist? Die Schauspielverträge bei den „CSI“-Serien beinhalten eine Klausel, dass man auch nach dem Ausscheiden aus der Serie für eine Folge pro Staffel als Gastdarsteller verpflichtet werden kann. Die Autoren wollen sich damit die Möglichkeit offenhalten, die Geschichte einer Figur weiterzuerzählen. Bei der Original-„CSI“-Serie wird das beispielsweise in den späteren Staffeln mit Gil Grissom gemacht. Die einzige Möglichkeit, dieser Klausel zu entgehen, ist darauf zu bestehen, dass die Figur in der Serie getötet wird. Rory Cochrane, der Darsteller von Tim Speedle, wollte das ebenfalls. Nur: Damit ist die Klausel nicht aufgehoben, es ist nur sehr unwahrscheinlich, dass das Studio sie in Anspruch nimmt (immerhin ist die Figur, die man in der Serie verkörpert hat, tot). In dem Fall war das aber so. Rory Cochrane sagte in einem Interview, dass er sehr überrascht gewesen sei, als ihm mitgeteilt wurde, dass er nochmal in einer Folge mitspielen sollte.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die Rückkehr von Tim Speedle wird gut erzählt und ist in einen glaubwürdigen Fall eingebettet. Sogar eine wissenschaftliche Erklärung, warum Eric Tim sieht, wird am Schluss geliefert. Ganz so wie es sich für „CSI“ gehört.

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