CSI: Miami 6.01 – Blutlinie

Originaltitel: Dangerous Son

Inhalt

Im Haus eines Bewährungshelfers gibt es eine Geiselnahme. Als die Polizei anrückt, fallen Schüsse und ein Mann wird aus einem Fenster gestoßen. Der vermutliche Täter flüchtet mit einem Boot und entkommt. Das Opfer ist der Bewährungshelfer selbst. Über einen Schuhabdruck und Hautfetzen unter den Fingernägeln wird zwar einer der Ex-Sträflinge ermittelt, aber der hat eine Erklärung für seine Anwesenheit: Er hatte ein Verhältnis mit der Tochter des Bewährungshelfers. Ein anderer Verdächtiger gerät ins Visier der CSI-Leute, denn der Bewährungshelfer erhielt kurz vor seinem Tod eine Alarmmeldung: Kyle Harmon hat gegen seine Auflagen verstoßen. Bei einem DNS-Abgleich stellt sich heraus, dass Kyle Horatios Sohn ist…
Natalia geht auf die Schießbahn, um für ihre Schießprüfung zu üben. Dabei trifft sie Ryan Wolfe (allerdings nicht mit einer Kugel!). Er arbeitet in der Schießbahn, da er immer noch vom Dienst suspendiert ist. Die Untersuchung auf Wiedereinstellung von ihm wird noch Zeit brauchen. Wenn es schlecht läuft, ein ganzes Jahr…

Zitat

„Oh mein Gott! Der Verdächtige ist Dein Sohn!“
Valera zu Horatio Caine – der explosive Auftakt der neuen Staffel von „CSI: MIAMI“

Medien

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Hinter der Geschichte

Es fällt auf, dass Johnny Whitworth, der den Ermittler Jake Berkeley spielt, eine Narbe an der Oberlippe hat, die er in der letzten Staffel noch nicht hatte. Es lässt sich allerdings kein Bericht finden, dass er zwischen Staffel 5 und 6 einen Unfall gehabt hätte.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Äh… ja. In Amerika sagt man, wenn eine Show ihren Höhepunkt überschritten hat, sie „jumped the shark“, also „ist über den Hai gesprungen“. Das kommt von der US-Fernsehserie „Happy Days“, wo einer der Charaktere mit Wasserski über einen Hai gesprungen ist, um für bessere Quoten zu sorgen. Danach hat sich der Spruch eingebürgert für Serien, in denen Geschichten laufen, die eindeutig darauf ausgelegt sind, mit aller Gewalt das Interesse des Publikums wach zu halten. Mit der Einführung eines unehelichen Sohns für Horatio Caine ist „CSI: Miami“ zwar noch nicht über den Hai gesprungen, nimmt aber schon verdächtig Anlauf. Plötzlich auftauchende Verwandte, von denen ein Charakter bisher nichts gewusst hat, sind eher Elemente einer Seifenoper. Es wirkt so ein bisschen, als versuchten die Produzenten, neues Publikum auf diese Weise zu gewinnnen, also Seifenopern-Fans. „CSI“ ist aber eigentlich eine Krimiserie. Zu viel Seifenopern-Elemente tun der Show nicht gut. Mal sehen, wo das noch hinführt.

2 Gedanken zu „CSI: Miami 6.01 – Blutlinie

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