CSI: NY 5.22 – Relikt

Originaltitel: Yahrzeit

Inhalt

Ein Mann kommt in eine Auktion gestolpert, bei der extrem teurer Schmuck versteigert wird. Es handelt sich um Xander Green, einen Sachverständigen des Auktionshauses. Er bricht zusammen und ist tot, jemand hat ihm in den Bauch geschossen. Doch Sid findet heraus, dass jemand noch dazu mit einem Messer in die Schusswunde gestochen hat – oder erst zugestochen und dann in die Stichwunde geschossen?
Green hat zum Zeitpunkt des Todes jemand mit dem Handy angerufen, doch die Mailbox war dran. Daher ist der Mord aufgezeichnet. Der Angerufene ist Michael Elgers (der Neonazi aus 5.17 „Der Anschlag“). Eine Tätowierung am Körper des Toten bringt Mac darauf, dass Green ebenfalls der rechtsextremem Szene angehörte. In Greens Wohnung finden die Ermittler einen geheimen Raum mit Nazi-Devotionalien – und Raubgut von Holocaus-Opfern…

Zitat

„Mord ist ein gutes Stichwort.“
Mac Taylor

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Verdächtige Abraham nennt Xander Green einen „Ganeff“. Das Wort kommt aus dem Jiddischen, es bedeutet so viel wie „Dieb“. Das deutsche Wort „Ganove“ leitet sich davon ab.
Der Originaltitel „Yahrzeit“ kommt ebenfalls aus dem Jiddischen, es bedeutet wörtlich übersetzt „Zeit eines Jahres“ oder „ein Jahr Zeit“ (und nicht „Jahreszeit“). In der jüdischen Tradition ist es üblich, Verstorbene mit einem Jahrestag zu gedenken, das wird „Yahrzeit“ genannt.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die Geschichte mag eine hehre Absicht haben, aber wie wahrscheinlich ist es, dass ein ehemaliger SS-Mann nach dem Krieg nicht nur als Jude getarnt entkommt, sondern ab da ein Leben als Jude lebt, und das so erfolgreich, dass sogar sein Sohn nichts merkt?
Interessant ist auch, wie viele Rückverweise es in dieser Staffel gibt. Ständig tauchen Figuren aus früheren Fällen auf, meistens allerdings solche, die eher Nebenrollen spielten. So auch Michael Elgers. Prinzipiell finde ich Folgen, die aufeinander aufbauen, ja nicht schlecht, aber mit so vielen wiederkehrenden Rollen verwirrt das Ganze eher.

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