C.S.I. 5.10: Ein grausiger Fund

Originaltitel: No Humans Involved

Inhalt

Die Ermittler sind am Tatort einer Schießerei, als Greg in der Umgebung eine zweite Leiche findet – ein Kind, das jemand in einen Müllcontainer gesteckt hat. Während die Spurensicherung noch sucht, gibt es eine weitere Schießerei und einen weiteren Toten. Das Kind aus dem Müllcontainer ist verhungert und wurde misshandelt. In Verdacht gerät die Pflegemutter, doch es sieht so aus, als habe die leibliche Mutter ihn und seine beiden Brüder schon vor einem halben Jahr abgeholt. Doch wo ist sie? Und wo sind die zwei anderen Kinder?
Im Gefängnis hat es einen Ausnahmezustand gegeben, an dessen Ende ein Mann mit eingeschlagenem Schädel auf der Intensivstation landet. Doch der Mann ist nicht mehr zu retten: Er ist hirntot. Warrick und Nick untersuchen, ob es sich um einen Fall von Polizeibrutalität handelt. Da gibt es eine Wendung: Der Vater, der Aufgrund des Namen des Opfers ermittelt wird, behauptet, der Mann im Krankenhaus sei nicht sein Sohn. Tatsächlich stimmt das Bild in der Polizeiakte und die Fingerabdrücke nicht überein. Offenbar wurde der Mann aufgrund einer Namensähnlichkeit falsch verhaftet. Doch unter dem Toten hat man eine Waffe gefunden, die bei der Leibesvisitation offenbar nicht gefunden wurde…

Zitat

„Solche Kinder sieht man sonst nur auf Bildern der Welthungerhilfe.“
Greg

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Hirntod ist eine in der Medizin verwendete Todesdefinition, die 1968 im Zusammenhang mit der Entwicklung der Intensiv- und Transplantationsmedizin eingeführt wurde. Der Begriff bezeichnet das irreversible Ende aller Hirnfunktionen aufgrund von weiträumig abgestorbenen Nervenzellen. Der Hirntod wird als sicheres inneres Todeszeichen angesehen und in Deutschland nach den vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer gemäß den Anforderungen des Transplantationsgesetzes festgelegten Richtlinien zur Feststellung des Hirntodes diagnostiziert. Nach abgeschlossener Hirntoddiagnostik und festgestelltem Hirntod wird ein Totenschein für den intensivmedizinisch behandelten Patienten ausgestellt. Als Todeszeit wird die Uhrzeit registriert, zu der die Diagnose und Dokumentation des Hirntodes abgeschlossen sind. Mehr zum Thema „Hirntod“ gibt es im entsprechenden Artikel der Wikipedia.[1]

Kritik – Achtung, Spoiler!
Der Arzt, der das Opfer aus dem Gefängnisfall behandelt, möchte den vermeintlichen Vater zu einer Organspende überreden. Mehr zum Thema „Organspende“ gibt es hier: http://www.organspende-info.de/
Schade finde ich, dass der Fall irgendwann nur noch um die Aufklärung geht, wir aber nicht erfahren, wer das Opfer wirklich ist.

[1] Dieser Absatz stammt aus dem Artikel „Hirntod“ der Wikipedia. Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar. Autoren siehe hier.

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