CSI: Miami 5.05 – Eine Hand tötet die andere

Originaltitel: Death Eminent

Inhalt

Ein Mann stirbt. Da er nicht sofort gefunden wird, ist der Verwesungsprozess schon im vollen Gang, als das CSI eintrifft. Das Haus, in dem die Leiche gefunden wird, ist verkauft worden und steht leer, deswegen wurde die Tat nicht früher bemerkt. Im Koffer finden die Ermittler ein PDA-Ladegerät, aber keinen PDA. Und ein Ausweis bringt eine zweite Überraschung: der Tote war Mitglied des Stadtrats. Aufgrund von DNS-Spuren an dem Aktenkoffer wird der Dieb Gary Logan ermittelt. Bei dessen Festnahme stoßen Natalia und Calleigh auf Spuren einer zweiten Leiche…
Alexx findet am Unterarm der Leiche Bissspuren von einem Hund. Als Ryan einen Hundebesitzer befragen will, wird er Zeuge einer Räumung – das ganze Viertel, in dem der Mord geschehen ist, ist von der Stadt zwangsweise enteignet worden und soll einem Bauunternehmer übereignet werden. Tatsächlich war in die Entscheidung darüber auch der ermordete Stadtrat verwickelt – und er war gegen das Projekt…

Zitat

„Da kauft man sich ein Stück vom amerikanischen Traum – und dann sowas!“
„Da wird aus dem Traum ein Alptraum!“
Frank Tripp und Horatio Caine

„Kapitalismus öffnet viele Türen!“
Erica Sykes

Medien

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Hinter der Geschichte

Die Ermittler finden im Garten des Einbrechers so genanntes Leichenwachs. Der wissenschaftliche Name ist Adipocire und es entsteht durch Verseifung des Körperfetts bei der Verwesung.
Den in der Episode erwähnten „Cobalt Drive“ gibt es in Miami nicht.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Natalias Ex-Mann spielt auch in dieser Episode eine kleine Rolle. Mich persönlich nervt die ganze Geschichte allerdings.
Was ich jetzt schreibe, habe ich so ähnlich schon einmal geschrieben: Die Geschichte mit dem Bauunternehmer, der auf kriminellem Weg an ein ganzes Stadtviertel zu kommen versucht und Menschen, die nur noch einen Bruchteil für ihr Eigenheim bekommen und brutal auf die Straße gesetzt werden, zeigt sehr schön, deutlich und eindringlich die Schattenseiten des Turbokapitalismus. Und während sich Menschen immer wieder und wieder von anderen Geschichten beeindrucken lassen, ist das bei solchen nicht der Fall. Menschen lassen sich für Krieg, Folter („24“) und Waffen begeistern, aber nicht für soziale Gerechtigkeit. Woran liegt das?

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