CSI: NY 4.12 – Kaltes Herz

Originaltitel: Happily Never After

Inhalt

Ein Pärchen findet in einem Park mit Eisskulpturen eine tote Millionärin: Fiona Chism, die Hexe der Upper East Side. Daran merkt man schon, sehr beliebt war sie: gar nicht. Sie wurde erstochen, aber es findet sich kaum Blut. Sid stellt fest, dass ihr Herz vereist ist – nicht im übertragenen Sinne, sondern wirklich. Offenbar wurde durch die Brustwunde flüssiger Stickstoff in ihren Körper geleitet. Die Suche nach dem Mörder gestaltet sich schwierig – denn wirklich jeder hat die Tote gehasst…
Mac und Danny sind bei einem Auffahrunfall. Ein Bus ist auf ein Taxi aufgefahren. Zwischen den beiden Fahrzeugen klemmt die Leiche einer jungen Frau. Doch es war nicht der Unfall, der sie tötete, sie muss tot auf dem Dach des Busses gelegen haben und doch das Bremsmanöver heruntergefallen sein. Auch die Bekleidung des Opfers ist merkwürdig, sie trägt ein Nachthemd, hat einen goldenen Stern auf die Stirn geklebt und jemand hat ihr mit Fingerfarbe den Namen „Wendy“ auf die Brust geschrieben. Als Sid herausfindet, dass sie starb, weil ihr jemand einen Haken in den Unterleib gerammt hat, passt sich das in ein Bild: Es geht um den Roman „Peter Pan und Wendy“. Die Tote war auf einer Drogenparty in einem Kindergarten…

Zitat

„Die entscheidenden Frage ist nicht, wer den Tod von Fiona Chism wollte, sondern wer ihn nicht wollte.“
Don Flack

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Kinderreim, den Danny und Mac zitieren, ist im Original „Ring a Ring o‘ Roses“ (den in eckige Klammern gesetzten Teil zitieren die beiden nicht):

[Ring-a-round a rosie,]
A pocket full of posies,
Ashes! Ashes!
We all fall down.

Die älteste belegte Version dieses Reims stammt aus dem Kinderbuch „Mother Goose“ von 1881. Im Deutschen entspricht es dem Reim „Ringelringelreihen“. Die deutsche, relativ wörtliche Übertragung des Reims in dieser Episode („Sträuschen in der Hose, Asche! Asche! Alle fallen um.“) wurde verwendet, da die deutsche Variante mit „Alle Kinder setzen sich“ endet und es damit nicht zur Dramatik des Gesprächs passt.
Der Originaltitel ist eine Anspielung auf die Schlussformel „And they lived happily ever after“ in Märchen, was dem deutschen „Und sie lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage“ entspricht. Insofern kann der deutsche Titel als eine Anspielung auf der Märchen „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff verstanden werden.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Und noch eine spannende, abwechslungsreiche Episode. Ich kann immer noch nicht behaupten, dass die Qualität der Geschichten wegen des Autorenstreiks nachlässt.

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