CSI: Miami 4.09 – Spiel mit uns

Originaltitel: Urban Hellraisers

Inhalt

Als Delko ein Bankgeschäft erledigen muss, gerät er in einen Banküberfall. Doch der läuft sehr merkwürdig ab, die Täter schießen mit ihren automatischen Waffen viel in der Luft herum, konzentrieren sich nur auf einen Schalter, obwohl überall Bargeld wäre und mitten im Überfall versucht einer der Täter, eine Frau zu vergewaltigen. Delko greift ein und kann einen der Täter niederstrecken, doch die anderen entkommen mit dem Bankdirekter als Geisel. Kurz darauf explodiert im Waschraum eines Universitätscampus eine Farbbombe – das gestohlene Geld ist dort gelandet. Auf dem Campus wird auch der Bankdirektor gefunden. Er erzählt, dass die Täter von ihm Informationen über eine größere Geldübergabe bekommen haben. Der Überfall auf diese Übergabe kann verhindert werden und endlich kommt heraus, was hier vor sich geht: Die Gangster stellen das Computerspiel „Urban Hellraisers“ nach – in allen Einzelheiten…

Zitat

„Miami hat eine neue Art von Verbrechen.“
Horatio Caine

Medien

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Hinter der Geschichte

Das fiktive Computerspiel „Urban Hellraisers“ weißt große Ähnlichkeiten mit dem realen Computerspiel Grand Theft Auto: San Andreas auf. Deutlich erkennbar: Die typischen Handfeuerwaffen, Halstücher über dem halben Gesicht als Gangstermaske, typische Fahrzeuge und typische Spielweise. Beim Auspacken des Spiels kann man das fiktive Cover sehen, welches genauso aufgebaut ist wie das Cover von GTA: San Andreas. Einen ähnlichen Plot gab es bereits in dem Film New Police Story mit Jackie Chan.[1]

Kritik – Achtung, Spoiler!
Was bei „CSI“ gern gemacht wird, ist in menschliche Abgründe zu schauen und dabei manchmal auch etwas über die Realität hinaus zu gehen. In der Folge wird das mit Computerspielen gemacht, ohne dabei allerdings in den oft gesehenen Reflex zu verfallen, Computerspiele zu dämonisieren. Das wird gern gemacht, um eine einfache Erklärung für Amokläufe zu finden. Das Problem sind aber nicht die Computerspiele an sich, sondern die Menschen. Und Menschen sind nun mal komplex.
Die Folge ist ideenreich und gut geschrieben und der Umstand, dass nicht in den „Computerspiele-sind-böse“-Reflex verfallen wird, setzt noch ein Sahnehäubchen oben drauf. Schade nur, dass hier der Flirt zwischen Calleigh und dem Bundesagenten, der hin und wieder auftauchte, so abrupt beendet wurde. Aber auch so spielt manchmal das Leben.

[1] Dieser Teil des Artikel stammt aus dem Wikipedia-Eintrag „CSI: Miami„. Autoren siehe hier. Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein.

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