C.S.I. 4.05: Der pelzige Rivale

Originaltitel: Fur and Loathing

Inhalt

Catherine und Gil sind bei einem Verkehrsunfall außerhalb von Las Vegas. Eine Autofahrerin ist auf die Gegenfahrbahn geraten, als sie einem Tier ausgewichen ist. Doch die Ermittler kommen nicht aus dem Staunen, als sie das Tier finden: ein Mensch in einem Waschbärenkostüm. Doch dieser starb nicht durch den Unfall sondern wurde angeschossen. Die Ermittler landen bei der PAF-Con, der „Plüsch- und Felltier-Convention“. Dann ergibt sich ein Hinweis auf eine Verbindung zwischen dem Unfallopfer und dem Waschbären-Mann…
Sarah und Nick ermitteln in einem Kühlhaus, wo ein Mensch erschossen wurde, während der Wachdienst beim Essenholen war. Aber der Wachmann George von der Tagschicht war zu Besuch. Dieser hat der Polizei eine unglaubliche Geschichte zu erzählen: Er habe den Toten getroffen und sei mit ihm in den Frühstücksraum gegangen. Dort sei ein Unbekannter mit einem Schrotgewehr gewesen, habe sie bedroht, ins Kühlhaus gedrängt und den anderen Erschossen. Dann habe er George im Kofferraum eines Autos entführt, wo sich dieser mit Hilfe eines Brecheisens selbst befreit hat. Die Ermittler haben so ihre Zweifel an der Geschichte – doch die ersten Spuren deuten darauf hin, dass sie stimmt…

Zitat

„Das war kein fairer Kampf.“
Gil Grissom über den Unfall eines PKWs gegen einen LKW
 

Medien

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Hinter der Geschichte

Die „PAF Con“ ist eine fiktive Convention. Sie hat nie stattgefunden. Aber es gibt solche Conventions und auch die Szene, die sich „fursuiter“ oder „furries“ nennen. Mehr dazu gibt es hier.
Der Mageninhalt des ersten Opfers enthält unter anderem Zibetöl und Brechwurz. Zibetöl stammt von den Zibetkatzen, die Brechwurz kennt man auch unter dem Namen Ipecacuanha.
Der Originaltitel ist eine Anspielung auf den Titel des Romans „Fear and Loathing in Las Vegas„.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Zugegeben, das bessere Zitat dieser Episode ist eigentlich das Zitat, das nicht gemacht wird: Als Catherine und Gil den Toten in dem Waschbäsenkostüm finden, ist Grissom sprachlos. Aber sein Blick spricht Bände.
„C.S.I.“ wird gerne vorgeworfen, Minderheiten in klischeehaften Stereotypen darzustellen. In dieser Episode wird allerdings ganz gut die Waage gefunden, da Catherine sich über die „Fursuiter“ wundert, aber Grissom – Logiker, der er ist – mit Freud antwortet und die Frage stellt, was eigentlich „normal“ ist. Und Catherine muss am Ende der Episode sogar zugeben, dass sie sich von ihrer Verwunderung hat irreführen lassen und deswegen selbstverständlich von einem Verbrechen ausgegangen ist.

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