C.S.I. 4.04: Hitzewelle

Originaltitel: Feeling the Heat

Inhalt

Eine Hitzewelle hat Las Vegas erfasst. Passanten entdecken in einem Auto ein totes Baby. Offenbar wurde es vom Vater im Wagen zurückgelassen und starb an der Hitze – im Innern des Wagens sind es über 60 ° Celsius. Der Staatsanwalt macht Druck: Er will den Fall vor Gericht bringen, um ein Exempel zu statuieren, also müssen die Ermittler besonders sorgfältig vorgehen. Tatsächlich ergeben sich bei der Untersuchung ungewöhnliche Blutwerte…
Sarah und Nick werden zum Lake Mead gerufen. wo eine tote Frau am Ufer entdeckt wurde. Sie trägt Shorts und Surfschuhe, ist aber nicht ertrunken. Ihr Genick ist gebrochen. Als David sie waschen will, findet er eine Stelle auf ihrer Haut, wo das Wasser abperlt. Sie hat zusammen mit einem Mann einen Jetski gemietet. Der Jetski wurde nie zurückgebracht – und auch der Mann ist verschwunden. Greg gibt seinen Kollegen aufgrund persönlicher Erfahrung den entscheidenden Hinweis, wo sie suchen müssen…
Warrick und Gil werden zu einem Toten in einem Apartment gerufen. Eine Todesursache ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Doch Doktor Robbins findet heraus, dass der Mann an einem Stromschlag gestorben ist. Nun müssen Gil und Warrick die Stromquelle finden…

Zitat

„Bei den vielen Schaulustigen sollten wir so tun, als wäre das Baby noch am Leben.“
Gil Grissom

Medien

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Hinter der Geschichte

Das Opfer aus der Wohnung hat die Substanz Ephedra in seiner Küche. Die Substanz soll gewichtsreduzierend wirken. In Deutschland heißt die Pflanze, aus der das Mittel gewonnen wird, Meerträubel.
Die heißesten Monate in Las Vegas sind Mai bis Oktober. Eine Hitzewelle im Oktober, dem Monat, in dem diese Episode spielt, ist zwar selten, aber nicht ungewöhnlich.
Das Ehepaar, dessen Kind gestorben ist, hatten vorher schon ein Kind. Dieses Kind ist am Tay-Sachs-Syndrom gestorben.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die Geschichten, in denen drei Fälle parallel bearbeitet werden, haben immer eine besonders Dynamik. In diesem Fall ist sie nochmal besonders, da es nur in einem der drei Fälle wirklich einen Täter gibt. Die anderen beiden waren Unfälle. Wieder ein gutes Beispiel für den Sinn für Realismus, den die Autoren an den Tag legen.

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