C.S.I. 3.19: Bei Anruf Mord

Originaltitel: A Night at the Movies

Inhalt

In einem Kino, das Schwarz-Weiß-Klassiker zeigt, wird ein Zahnarzt ermordet. Jemand hat ihm von hinten einen Schraubenzieher in den Hals gerammt. Man findet eine Verdächtige, doch es stellt sich heraus, dass sie zum Zeitpunkt des Mordes zu Hause war. Als die Ermittler zu einem zweiten Besuch auftauchen, ist sie tot – erhängt. Und Grissom findet eine Kette, die dem ersten Mordopfer gehört hat. Doch der Fall ist damit nicht gelöst – alles sieht so aus, als hätte sich hier ein Hitchcock-Plot abgespielt…
Sarah Sidle, Warrick Brown und Nick Stokes sind in einer Blechgarage, in der ein toter Junge liegt – und fast 200 Einschusslöcher in der Wand – und zwar von der Decke in vier Metern Höhe bis zum Boden. Außerdem haben das Opfer und sein Bruder blaue Flecken, die wie Misshandlungen aussehen. Am Tatort liegt Glas, das von einer Kamera stammt. Jemand hat also das ganze gefilmt…

Zitat

„Also wenn Sie mich fragen: Jemand, der im Kino sein Handy anhat, verdient zu sterben.“
„Deshalb fragt Sie keiner!“
Ein Zeuge und Jim Brass

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Film, der in dem Kino am Anfang der Episode läuft, ist „Zeuge gesucht“ („Phantom Lady“) von 1944. Doktor Robbins und Gil Grissom liefern sich eine wahre Filmtitel-Zitateschlacht, während sie die Leiche untersuchen. Verwirrenderweise verwenden sie in der deutschen Fassung teilweise die englischen Filmtitel, obwohl es sehr wohl deutsche Titel gibt („The Guns of Navarone“, den Grissom erwähnt, heißt im Deutschen zum Beispiel „Die Kanonen von Navarone“). Auch später, als von Hitchcock-Filmen die Rede ist, werden weiter die englischen Titel verwendet.
Auf dem Kinoprogramm, das Grissom bei einer Verdächtigen sieht, stehen neben „Zeuge gesucht“ noch mehr Klassiker: „Die Vögel“ („The Birds“), „Aus dem Reich der Toten“ („Vertigo“), „Der unsichtbare Dritte“ („North by Northwest“), „Der Fremde im Zug“ („Strangers on a Train“), „Im Schatten des Zweifels“ („Shadow of a Doubt“), „Cocktail für eine Leiche“ („Rope“), „Gewagtes Alibi“ („Criss Cross“), „Apocalypse Now„, „Lawrence von Arabien“ („Lawrence of Arabia“) und „Der Exorzist“ („The Excorcist“). Bei einem Film haben sich die Requisitenmacher einen kleinen Scherz erlaubt: Das Kino spielt „20011: A New Space Odyssey“ statt „2001: A Space Odyssey“ („2001: Odysee im Weltraum“).
Selbst der Originalttitel ist ein Zitat, „A Night at the Movies“ ist ein Kurzfilm aus dem Jahr 1937. Auch der deutsche Titel ist ein Zitat, „Bei Anruf Mord“ ist ein Film von Alfred Hitchcock.
Das Lied, das Greg im Labor vor sich hinsingt, ist „99 Bottles of Beer on the Wall„. Als er das Ergebnis des DNS-Tests präsentiert, zitiert er „He ain’t heavy, he’s my Brother„.

Achtung Spoiler! Der Plot des ersten Falls mit seinen ganzen Filmzitaten folgt dem Plot des Hitchcock-Films „Der Fremde im Zug“.

Aufmerksamen Lesern wird möglicherweise aufgefallen sein, dass diese Episode von ihrem Erscheinungstermin her aus der Reihe fällt, da die C.S.I.-Rezensionen normalerweise immer Montags erscheinen. Tatsächlich gab es noch eine Episode, die nicht am Montag publiziert wurde, nämlich Folge 3.1. Der Grund für beide Verschiebungen ist einfach und sentimental: An dem Tag, an dem die Rezension von Folge 3.1 veröffentlich wurde, hatte ein Mensch Geburtstag, der ein großer Fan von „C.S.I.“ war, leider zu früh von uns gehen musste und mir sehr fehlt. Und heute, da diese Episode erscheint, habe ich Geburtstag. Ich mache mir diese Folge also quasi selbst zum Geschenk.

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