CSI: NY 3.10 – Die Vögel

Originaltitel: Sweet Sixteen

Inhalt

Ein Basejumper springt von einem Hochhaus. Doch er bekommt Probleme mit seiner Fluglage und stürzt in den Tod. Die Ursache ist sofort klar: ein Taubenschwarm ist auf seinen Fallschirm gestürzt. Die Tauben sind alle tot und in ihren Gefiedern sind Blutspritzer – irgendwo in New York muss ein Angriff auf einen Taubenzüchter stattgefunden haben. Über die Markierungsringe an den Tauben wird eine Adresse herausgefunden und ein toter Taubenzüchter gefunden. Die Überraschung: Der Züchter hat unter falschem Namen gelebt, er war im Zeugenschutzprogramm, weil er gegen die IRA ausgesagt hat. War das der Grund für seinen Tod – oder etwas anderes…?
Sheldon, Stella und Lindsay sind an einem anderen Tatort: Ein Vater wollte seiner Tochter zu ihrem sechzehnten Geburtstag einen Mercedes CLK schenken, doch bei der Präsentation des Autos sitzt er tot am Steuer. Bei der Untersuchung des Wagens wird Lindsay von einer Schlange angegriffen und gebissen. Die Schlange ist aber nicht die Todesursache, das Opfer wurde erdrosselt. Doch die Tatwaffe hat keine Spuren hinterlassen…

Zitat

„Unsere Tatverdächtigen sind alle tot.“
Mac Taylor über die Tauben

Medien

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Hinter der Geschichte

Das Lied, das am Anfang der Folge läuft, ist „Come fly with me“ von Frank Sinatra.

Der deutsche Titel dieser Episode spielt natürlich auf den Hitchcock-Film „Die Vögel“ an.

In dieser Folge spielt die IRA eine Rolle, die „Irisch-Republikanische Armee“. Die im Original Irish Republican Army (irisch Óglaigh na hÉireann) genannte Organisation war paramilitärisch irisch-republikanisch ausgerichtet. Ihr Ziel war die völlige Unabhängigkeit ganz Irlands gegenüber Großbritannien. Sie ging 1919 aus den 1913 gegründeten Irish Volunteers hervor, von denen eine kleine Gruppe unter Federführung der Irish Republican Brotherhood (IRB) im April 1916 den fehlgeschlagenen Osteraufstand initiierte. 1919 wurde die während des Osteraufstandes proklamierte Irische Republik durch ein illegales Untergrundparlament namens Dáil Éireann erneut ausgerufen, und die Irish Volunteers wurden als Irish Republican Army vom Dáil Éireann als deren legitime Armee bestimmt. Danach führte die IRA im sogenannten Irischen Unabhängigkeitskrieg von 1919 bis 1921 einen Guerillakrieg gegen die britische Herrschaft in Irland.
Nach einem Waffenstillstand und der Unterzeichnung des Anglo-Irischen Vertrages am 6. Dezember 1921, die den Unabhängigkeitskrieg beendete, spaltete sich die IRA. Vertragsbefürwortende Mitglieder bildeten den Kern der vom IRA-Führer Michael Collins gegründeten Irish National Army (heute Irish Defence Forces) des neuen Irischen Freistaates. Dabei übernahm die National Army ebenfalls die irische Bezeichnung Óglaigh na hÉireann (dt: „Freiwillige Irlands, Kämpfer Irlands“). Ein Großteil der IRA war jedoch gegen den Vertrag und kämpfte im folgenden Irischen Bürgerkrieg von 1922 bis 1923 gegen ihre ehemaligen Kameraden, da der Vertrag nicht die völlige Souveränität Irlands anerkannte sowie die Insel teilte.
Die Vertragsgegner, vom Irischen Freistaat offiziell abschätzig als anti-Treatyites oder irregulars bezeichnet, behielten den Namen „Irish Republican Army“ bei. Obwohl sie den Bürgerkrieg verloren, blieb die Gruppe mit der Intention bestehen, sowohl den Freistaat, als auch das britisch gebliebene Nordirland umzustürzen und diese zur Irischen Republik von 1916 zu vereinigen. Nach der neuen republikanischen Verfassung des Freistaates von 1937 sowie dessen Umbenennung zu Éire konzentrierte sich die IRA auf die Nordirlandfrage.
1969 spaltete sich die IRA nach den schweren Unruhen, die den Beginn des Nordirlandkonflikts markierten, erneut. Der moderate Flügel gründete die sozialistisch orientierte Official Irish Republican Army und der radikale militaristische Flügel die anfangs rein irisch-republikanisch orientierte Provisional Irish Republican Army. Die Dogmatiker gewannen schnell die Oberhand, so dass die Official IRA bald keine wesentliche Rolle mehr spielte.[1]

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[1] Diese Beschreibung stammt aus dem Wikipedia-Artikel „IRA“, welcher gemäß CC-BY-SA lizensiert wurde. Die vollständige Liste der Autoren findet sich hier.  

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