C.S.I. 3.11: Mord à la Carte

Originaltitel: Recipe for Murder

Inhalt

Eine Großschlachterei: Als der Vorarbeiter die Maschinen vor Arbeitsbegin kontrolliert, findet er in einem Fleischwolf einen Arm. Anhand der Fingerabdrücke kann man das Opfer als Koch eines Nobelrestaurants identifizieren. In der Küche des Restaurants finden sich Blutspuren und im Restaurant Spuren von einem Unfall mit Feuer. Bei diesem Unfall wurde einenm Filmstar eine Hälfte des Gesichts verbrannt – Schuld war der tote Koch. Der Star hat sich offenbar gerächt und den Koch niedergeschlagen. Doch den Mord gibt er nicht zu…
Warrick und Sarah sind bei einer jungen Frau, die sich offenbar die Pulsadern aufgeschnitten hat. Warrick stellt fest, dass sie nach dem Verbluten nochmal bewegt wurde. Außerdem hat sie Sicherheitsglas in den Haaren und ihr Geldbeutel ist leer. Das Glas stammt von der Windschutzscheibe eines Autos. Eine Nachbarin beschreibt die Tote als gewalttätig und es stellt sich heraus, dass sie manisch-depressiv war. Die Ermittler suchen nach ihrem Freund. Als sie ihn finden, stellen sie fest, dass er ebenfalls eine bipolare Störung hat. Er kommt damit als Täter nicht in Frage…

Zitat

„Kannst Du mir zur Hand gehen?“
Gill Grissom zu Catherine Willows bei dem Versuch, den Arm aus dem Fleischwolf zu entfernen

Medien

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Hinter der Geschichte

In dieser Episode taucht „Laborratte“ David Hodges zum ersten Mal auf. Er wird im Verlauf der nächsten Folgen und Staffeln nicht nur erhalten bleiben, sondern zusammen mit den anderen Labormitarbeitern aufsteigen: Sie werden zu ständigen Mitgliedern des CSI-Cast.

Catherine erwähnt das Musikalbum „Meat is Murder“. Es ist das zweite Studioalbum der britischen Alternative Rock-Band The Smiths. Es erschien im Februar 1985 und wurde zur einzigen Nummer-Eins-Platzierung in den britischen Albencharts, wo sich das Album 13 Wochen lang hielt. Es erreichte Chartplatz #110 in den Vereinigten Staaten. 2003 belegte das Album Platz #295 in der Liste der 500 besten Alben aller Zeiten vom Rolling Stone. Es erreichte Platz #100 in der „Liste der 100 Platten des Jahrhunderts“, kuratiert von der spex und Viva Zwei.
Meat Is Murder ist politischer und schriller als der Vorgänger. Dies merkt man am pro-vegetarischen Titeltrack (Morrissey verbot dem Rest der Gruppe, beim Essen von Fleisch fotografiert zu werden), dem leichtlebigen „Nowhere Fast“ und den Songs „The Headmaster Ritual“ und „Barbarism Begins at Home“, welche sich beide gegen die Körperstrafe aussprechen. Musikalisch gesehen wagte die Band mehr auf dem Album. Gitarrist Marr fügte Rockabilly-Gitarrenriffs zum Song „Rusholme Ruffians“ hinzu, während Bassist Rourke funkähnliche Rhythmen auf „Barbarism Begins at Home“ spielt.
Morrissey brachte auch in viele Presseinterviews über das Album eine politische Komponente, was zu weiteren Kontroversen führte. Unter seinen Opfern und Zielscheiben war die Thatcher-Regierung, die Monarchie sowie Band Aid. Morrissey stichelte bekanntermaßen gegen das Letztere: „Man kann sich sehr sorgen um das Volk in Äthiopien, aber es ist was Anderes, die tägliche Folter auch auf das Volk von England zu übertragen.“ [1]

Das Opfer des zweiten Mordes litt an einer manisch-depressiven Störung, man nennt es auch „bipolare Störung“. Die bipolare affektive Störung ist eine psychische Störung und gehört zu den Affektstörungen. Sie zeigt sich bei den Betroffenen durch episodische, willentlich nicht kontrollierbare und extreme und verschiedene (entgegengesetzte = bipolare) Auslenkungen des Antriebs, der Aktivität und der Stimmung, die weit außerhalb des Normalniveaus in Richtung Depression oder Manie schwanken. [2]

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Der Artikel basiert auf zwei Wikipedia-Artikeln, die gemäß CC-BY-SA lizensiert wurden:
[1] Artikel: „Meat is Murder“, die vollständige Liste der Autoren findet sich hier.
[2] Artikel: „Bipolare Störung“, die vollständige Liste der Autoren findet sich hier.

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