CSI: NY 2.9: Puppenmord

Originaltitel: City of Dolls

Inhalt

Es schneit in New York und zwei Jugendliche machen Blödsinn. Als einer von beiden vor einem LKW-Fahrer flüchten muss, dem er einen Schneeball ans Fenster geworfen hat, landet er in einer Puppenwerkstatt und fällt über die Leiche des Inhabers. Er wurde mit eiem scharfen Gegenstand attackiert und ist verblutet. Er hält eine Puppe fest umklammert in der Hand. Diese Puppe hat einen Sprachchip, auf dem man Nachichten speicher kann – und das Mädchen, dem die Puppe gehört, hat ein brisantes Geheimnis aufgenommen…
Hawkes und Stella sind bei einer Kellnerin, die tot in ihrem Bett liegt – wie eingeschlafen. Als Hawkes sie genauer untersucht, stellt er fest, das sie eine Perücke trägt und fast kahl ist. Sid findet heraus, dass sie Magenkrebs hatte, aber der Krebs ist nicht die Todesursache, sondern Arsen. Sie hat das Gift über einen langen Zeitraum aufgenommen, und zwar über Beutel von ihrem Tee. Ein Wohnungsnachbar gerät ins Visier der Ermittler, der die Wohnung des Opfers haben wollte, um seine eigene zu erweitern – und er hat den Tee verkauft…

Zitat

„Also, das ist unheimlich.“
Danny Messer über die Puppenwerkstatt

Medien

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Hinter der Story

Der Grund, warum in New York Hochhäuser gebaut wurden, war eine bessere Platzausnutzung. In Hochhäusern können mehr Menschen auf derselben Quadratmeterzahl wohnen. Trotzdem sind die Mieten in New York exorbitant hoch.

Der Synchronsprecher des Nachbarn der toten Kellnerin ist Stefan Fredrich. Bekannt ist er vor allem als deutsche Stimme von Jim Carrey.

Arsen ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol As und der Ordnungszahl 33. Im Periodensystem der Elemente steht es in der 4. Periode sowie der 5. Hauptgruppe (Gruppe 15) oder Stickstoffgruppe. Arsen kommt selten gediegen, meistens in Form von Sulfiden vor. Es gehört zu den Halbmetallen, da es je nach Modifikation metallische oder nichtmetallische Eigenschaften zeigt.
Arsenverbindungen kennt man schon seit dem Altertum. Obwohl sie hochgradig giftig sind, finden sie Verwendung als Bestandteil einzelner Arzneimittel. Arsen wird auch zur Dotierung von Halbleitern und als Bestandteil von III-V-Halbleitern wie Galliumarsenid genutzt. Die chronische Arsen-Vergiftung führt über die Bindung an Sulfhydryl-Gruppen von Enzymen der Blutbildung (zum Beispiel Delta-Amino-Laevulin-Säure-Synthetase) zu einem initialen Abfall des Hämoglobins im Blut, was zu einer reaktiven Polyglobulie führt. Des Weiteren kommt es bei chronischer Einnahme von Arsen zur Substitution der Phosphor-Atome im Adenosin-Triphosphat (ATP) und damit zu einer Entkopplung der Atmungskette, was zu einer weiteren reaktiven Polyglobulie führt.
Das Element Arsen erreichte zweifelhafte Berühmtheit als Mordgift, belegt durch geschichtliche Aufzeichnungen sowie die Instrumentalisierung in Literatur und Film. Es handelte sich bei dem Mordgift allerdings nie um elementares Arsen, sondern um dessen Verbindungen.[1]

[1] Quelle: Wikipedia, Eintrag „Arsen„, Autoren siehe dort.

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