CSI: Miami 2.9 – Der Köder

Originaltitel: Bait

Inhalt

Im Hafenbecken von Miami Beach hängt eine Frau an einer Markierungsboje. Kurz darauf wird sie von einem Hai angefallen und getötet, da sie aus einer Schusswunde blutete. Sie ist mit einem Mikrofon versehen, allerdings nicht von der Polizei. Sie arbeitet für eine Privatfirma, die Frauen auf Männer ansetzt, um ihre Treue zu testen. Das macht sie natürlich nicht sonderlich beliebt und sie hatte viele Feinde.
Die Ermittler finden ihr Hotelzimmer – dort herrscht das absolute Chaos. Doch das Ergebnis der Untersuchung ist ein Schock für Eric Delko: einer der Fingerabdrücke gehört Frank Tripp…

Zitat

„Wir haben es also mit noch einem Hai zu tun – mit einem menschlichen!“
Horatio Caine

Medien

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Hinter der Story

Der Hai aus der Episode ist ein Bullenhai. Er gehört zu den gefährlichsten Haiarten und man vermutet, dass einige Angriffe auf Menschen, die dem großen weißen Hai angelastet werden, in Wirklichkeit von Bullenhaien verübt wurden. Die Zähne beider Haiarten sind sehr ähnlich. Obwohl der Hai potentiell aggressiv ist, kommt es zu relativ wenig Zwischenfällen. Jedes Jahr werden ungefähr fünf bis zehn Haiangriffe mit tödlichem Ausgang registriert. Dazu gehören allerdings auch provozierte Angriffe, zum Beispiel indem Schwimmer, Schnorchler oder Taucher Essensreste mit ins Wasser nehmen, um Fische anzufüttern und damit Haie anlocken. Aus diesem Grund ist das Anfüttern von Fischen beispielsweise am Roten Meer inzwischen verboten.
Haie zählen mittlerweile zu den gefährdeten Tierarten. Allein wegen des „Finning“, dem Töten von Haien nur wegen ihrer Flossen, sterben hunderttausende Haie jedes Jahr. Es gibt verschiedene Projekte, die sich um den Haischutz bemühen, zum Beispiel „FINS (Fear Ignorance Not Sharks)„, „Project AWARE“ von PADI, das „Sharkproject“ oder auch der WWF.

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