CSI: NY 2.4 – Kopflos

Originaltitel: Corporate Warriors

Inhalt

Beim Fest des San Gennaro in Little Italy stolpert ein Mann auf die Straße. Da er der Statue des San Gennaro zu nahe kommt, wird er von Anwesenden verprügelt – kurz darauf ist er tot. Ein Holzsplitter steckt in seinem Herz, er ist die Todesursache. Eine Zeugin berichtet, das Opfer und ein anderer Mann hätten sich in einer Billardhalle eine filmreife Prügelei geliefert – wie in einem asiatischen Martial-Arts-Film…
Mac wird zu einem Toten im Central Park gerufen. Er sitzt auf einer Bank und wirkt eigentlich ganz entspannt, doch auf seiner Kleidung ist Blut: Sein Kopf wurde mit einem Hieb abgetrennt und auf dem Hals sitzen gelassen. Es stellt sich heraus, dass er und das Opfer aus Little Italy in der selben Firma tätig waren. Und deren Vorgesetzter hat eine ganze Sammlung asiatischer Waffen in seinem Büro, unter anderem ein Katana…
Hawkes muss einen Wohnungsbrand untersuchen, bei dem ein Kind gestorben ist. Der Brand wurde vorsätzlich gelegt, doch wie immer hat der Täter Spuren hinterlassen…

Zitat

„Nageln Sie micht nicht fest, Lindsay, aber manchmal hängt auch nicht alles zusammen.“
Mac Taylor

Medien

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Hinter der Story

Little Italy in New York City.

Unter Little Italy verstehen die New Yorker das italienische Stadtviertel in Manhattan. Im 19. Jahrhundert lebten in Little Italy 40.000 Süditaliener in zumeist engen schmuddeligen Mietshäusern, die 17 Blocks rund um die Mulberry-Street umfassten. Die Häuser waren so dicht aneinander gebaut, dass die unteren Stockwerke kaum Licht bekamen. Häufig griff die Tuberkulose um sich und forderte viele Opfer.
Heute findet man Little Italy nur noch in der Mullberry-Street und in der Grand-Street. Am Tag des heiligen Gennaro, am Festa di San Gennaro findet jedes Jahr am 19. September ein großes Fest statt. Während der Feierlichkeiten, die insgesamt 10 Tage dauern, wird die Mullberry-Street in die “Via San Gennaro” umbenannt und die Reliquie feierlich durch die Straßen getragen.[1]
Durch das Festa di San Gennaro kann genau bestimmt werden, an welchem Tag die Episode spielt: der 19. September 2005.
 
Das Katana [ka.ta.na] ist das japanische Langschwert (Daitō). Im heute üblichen Japanischen wird der Begriff auch als allgemeine Bezeichnung für Schwert verwendet. Das Wort Katana ist die Kun-Lesung des Kanji , die On-Lesung lautet , von Chinesisch Dao. Es bezeichnet eine bestimmte geschwungene Schwertform mit einfacher Schneide. Das Gegenstück sind die zweischneidigen Tsurugi.
Die Klingenform ähnelt der eines Säbels, jedoch ist das Griffstück (Angel) – im Japanischen als Nakago bezeichnet – nicht gegen die Schneidenseite gebogen wie oft beim klassischen Säbel. Der größte Unterschied besteht aber in der Handhabung. Während das Katana selten einhändig und meist zweihändig geführt wird, ist der durchschnittliche Säbel als Einhandwaffe konzipiert. Dieser Unterschied mündet in eine andere Fechtweise.[2]

In dieser Episode wird zudem mit einigen Schachmetaphern hantiert. Hawkes erwähnt den „Zugzwang“, das ist eine aussichtslose Lage für den Spieler, der gerade am Zug ist. Er muss etwas machen, aber jede Zugmöglichkeit führt nur dazu, dass er das Spiel verliert. Und wir sehen eine Reaktion eines unterlegenen Spielers: das Umwerfen des eigenen Königs als Geste, dass man aufgibt. Das Wort „Schach“ kommt – wie das Spiel – aus dem Persischen: „Schah“ heißt „König“ (daher wird Schach auch „das Spiel der Könige“ genannt). Der Begriff „Schachmatt“, den ein Spieler sagt, wenn er den gegnerischen König besiegt, hieß ursprünglich „schah mate“ und bedeutet „der König ist wehrlos“. Im Gegensatz zu früher ist es heute allerdings nicht mehr üblich, seinen Gegner durch die Ansage „Schach!“ zu warnen, wenn der König im nächsten Zug geschlagen werden kann.

[1] Quelle: Wikipedia, Eintrag „Little Italy (New York City)„, Autoren siehe dort.
[2] Quelle: Wikipedia, Eintrag „Katana„, Autoren siehe dort

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