CSI: NY 2.3 – Tod im Zoo

Originaltitel: Zoo York

Inhalt

Ein Mann wird im Zoo von einem Tiger angefallen. An den Überresten findet sich Paketklebeband – das Opfer war offenbar gefesselt und wurde mit einem Auto zu dem Gehege gebracht. Anhand von Spuren in den Schuhen des Mannes wird ein Fleischereibetrieb ermittelt, wo der Mord offenbar passiert ist. Da hat Mac eine unangenehme Begegnung: die Familie des Opfers hat Kontakte zur Mafia. Und prompt passiert es: Als Mac einen Verdächtigen im Visier hat, verschwindet dieser unter merkwürdigen Umständen…
Eine junge Frau liegt tot in einem Kinderkarussel. Sie war die Nacht mit ihrer Schwester auf einem Ball, doch die beiden können sich sozusagen „auf den Tod“ nicht ausstehen. Es stellt sich heraus, dass die Schwester das Opfer traktiert hat. Doch die Todesursache ist ungewöhnlich: Das Gift der brasilianischen Wanderspinne…

Zitat

„Entflohene Braut?“
„Wenn, dann ist sie nicht weit gekommen.“
Hawks und Stella

Medien

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Hinter der Story

Der New Yorker Central Park.

Der Tatort im ersten Fall ist der Central Park Zoo, dieser wird von der Wildlife Conservation Society (WCS) verwaltet. Der Zoo wurde im Jahr 1864 gegründet und ist damit nach dem Philadelphia Zoo der zweitälteste öffentliche Zoo der USA. 1934 wurde er mit zahlreichen Gebäuden erweitert. In den 1980er Jahren verfiel der Zoo allmählich und wurde 1983 vorübergehend geschlossen. 1988 wurde er wiedereröffnet, wobei die alten Käfige durch Gehege ersetzt wurden, die den natürlichen Lebensgewohnheiten der Tiere entsprachen. So gibt es etwa ein entsprechend klimatisiertes Regenwaldhaus oder ein gekühltes Pinguinhaus. Der Zoo betreibt darüber hinaus Nachzucht von bedrohten Tierarten wie Tamarine oder den Kleinen Panda. Seit 2009 beherbergt er auch Schneeleoparden. [1]

Bei diesem Fall lernen wir die neue Kollegin im Team kennen, die Aiden Burn ersetzt: Lindsay Monroe. Sie kommt aus Montana und wird von Anfang an von Danny Messer geärgert: Erst behauptet er, Mac möchte unbedingt mit „Sir“ angeredet werden, dann nennt er sie „Montana“.
Die Schauspielerin Anna Belknap wurde am 22. Mai 1972 geboren. Vor „CSI: NY“ hat sie die Figur Eva Rossi in „Medical Investigation“ gespielt. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.
 
Das weibliche Mordopfer war Debütantin. Das Hotel, in dem der Debütantenball stattfand, war das Dandridge Hotel, das bereits in der Episode mit dem abgestürtzen Kletterer (Folge 2.1) eine kleine Rolle spielte. Als Debütantin bezeichnet man eine junge Frau, die „in die Gesellschaft eingeführt wird“, abgeleitet von Debüt (= erstes öffentliches Auftreten von französisch début für Anfang, erster Versuch). Dies geschieht meist im Alter von 18 Jahren auf einem festlichen Ball, einer Veranstaltungen der oberen Gesellschaftsschichten. Danach konnte man offiziell um die junge Frau werben. Derartige Bälle gibt es heute noch in zahlreichen Großstädten. Der berühmteste, der Wiener Opernball, findet in der Wiener Staatsoper statt.[2]

Die Brasilianischen Wanderspinnen (Phoneutria spp.), auch Bananenspinnen oder Armadeira genannt (von portugiesisch aranhas armadeiras = ‚bewaffnete Spinne‘), sind eine acht Arten umfassende Gattung innerhalb der Familie der Kammspinnen (Ctenidae). Alle Arten gelten als sehr aggressiv und hochgiftig. Sie ist neben einigen Arten der Echten Witwen und neben der Sydney-Trichternetzspinne eine der wenigen Spinnen auf der Welt, von deren Biss auch für einen gesunden erwachsenen Menschen eine lebensbedrohende Gefahr ausgehen kann. Eine intravenös verabreichte Giftmenge von nur 6 µg genügt, um eine 20 g schwere Maus zu töten (zum Vergleich: Das Gift der Schwarzen Witwe (Latrodectus mactans) wirkt erst ab 110 µg tödlich auf eine Maus). Da die Empfindlichkeit des Menschen gemessen am Körpergewicht zudem noch vier- bis fünfmal höher ist als die der Maus, gilt Phoneutria als die giftigste Gattung der Welt.[3]

[1] Quelle: Wikipedia, Eintrag „Central Park Zoo„, Autoren siehe dort.
[2] Quelle: Wikipedia, Eintrag „Debütantin„, Autoren siehe dort.
[3] Quelle: Wikipedia, Eintrag „Phoneutria„, Autoren siehe dort.

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