C.S.I. 1.20: Stumme Schreie

Originaltitel: Sounds of Silence

Inhalt

Zwei junge Frauen sind Nachts mit dem Auto unterwegs. Plötzlich rumpelt es – sie haben einen Menschen überfahren. Es stellt sich heraus, dass dieser bereits tot war, als sie ihn überfuhren. Er war taub und ging auf eine spezielle Schule. Die Schulleiterin ist von den Ermittlungen nicht angetan, doch Grissom findet einen besonderen Weg, mit ihr zu kommunizieren: er beherrscht zur Überraschung seiner Kollegen die Gebärdensprache…
In einem Café an der Main Street gab es zeitgleich einen Überfall, dort wurden fünf Menschen erschossen. Einer von ihnen ist Frankie Flynn, eine Berühmtheit. Das Werk eines Auftragskillers? Doch die Rekonstruktion der Schießerei ergibt Widersprüche…

Zitat
„Es geht auch ohne Hören und Sprechen, wenn man kommunizieren will – oder einen Mord begehen!“
Gil Grissom

Der Originaltitel
„Sounds of Silence“ ist der Titel eines Liedes und Albums des Duos Simon & Garfunkel. Der deutsche Titel dreht die Sache um und geht damit am Thema der Episode vorbei; die Menschen in der Schule sind zwar taub, aber nicht notwendigerweise auch stumm.

Medien
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Hinter der Story
Die Bakterien, die einer der Verdächtigen im Blut hat, sind Pseudomonas aeruginosa. Es ist ein Keim, der sich in feuchten Milieus aufhält, Waschbecken, Duschen, Toiletten, aber auch Gewässern. Er löst verschiedene Infektionen aus, unter anderem auch die Otitis externa, das so genannte „Schwimmer-“ oder „Taucherohr“.
Am Ende der Episode spricht Grissom mit der Schuldirektorin in Gebärdensprache. Er erzählt ihr, dass seine Mutter ihr Gehör mit acht Jahren verloren hat. Einmal fragte er sie, wie es sei, taub zu sein und sie antwortete, das sei wie wenn man den Kopf unter Wasser hält. Sie brachte ihm bei, dass taub sein nicht bedeutet, weniger wert zu sein als andere und dass Taubheit manchmal auch ein Segen sein kann. Die Direktorin antwortete darauf, dass es genau das ist, was sie ihren Schülern auch beibringt.

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