CSI: NY 1.11 – Unter Strom

Originaltitel: Tri-Borough

Inhalt

Ein lebloser Körper auf den Gleisen provoziert eine Notbremsung einer New Yorker U-Bahn. Es sieht so aus, als sei er an die stromführende Schiene gekommen, doch das kann nicht sein: Das Opfer starb nicht durch Starkstrom. Sein Körper ist mit Olivenöl eingerieben und er hat eine Digitalkamera, mit der er einen Freund und sich beim Parkour-Laufen gefilmt hat. Und in seiner Hand hielt er den abgebrochenen Finger einer Statue…
Danny muss den Mord an einem Kunsthändler aufklären. Er wurde erschossen und die Waffe am Tatort zurückgelassen. Offenbar wollte er ein Bild an einen Kunden vermitteln, das eine Urkunde, die am Tatort liegt, als Fälschung identifiziert. Doch das Bild ist echt, ebenso wie die Urkunde. Irgendetwas passt nicht zusammen…
Aiden kommt zu einem Tatort, an dem ein Mann liegt, der erschlagen wurde. Seine Kopfwunde stinkt bestialisch. Sie ist mit Fäkalien und Chemikalien verunreinigt. Und die Ursache dafür ist sehr merkwürdig…

Zitat

„Das geschriebene Wort ist unbezahlbar.“
Ein Verdächtiger

Der Originaltitel

Als „Borough“ bezeichnet man die Stadtbezirke in New York City. „Triborough“ ist der Spitzname der „Robert F. Kennedy“-Brücke, ein dreiteiliger Brückenkomplex, der drei Stadtbezirke miteinander verbindet – daher „tri“. Und diese Episode spielt in drei verschiedenen Stadtbezirken.

Medien

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Hinter der Story

Der „Eröffnungsgag“, den Mac und Stella liefern, funktioniert im Deutschen nicht: „Warum läuft ein Jugendlicher über die Gleise?“ – „Um auf die andere Seite zu kommen.“ Original: „Why does a youth cross the railroad?“ – „To get on the other side.“ Es ist eine Variante eines alten Witzes: „Why does the chicken cross the road?“ – „To get on the other side.“ Der Witz liegt darin, dass die Frage so gestellt wird, als wäre die Antwort etwas besonderes, dabei ist sie die naheliegendste.

Die Sportart, die das erste Mordopfer und seine Freunde betreiben, bezeichnet man „Parkour“. Die Läufer laufen eine direkte Strecke und überwinden dabei jegliches Hindernis, das ihnen im Weg steht, Parkbänke, Mauern, Gerüste. Einem breiten Publikum bekannt wurde die Sportart unter anderem durch eine Verfolgungsjagd in dem James-Bond-Film „Casino Royale“ mit Daniel Craig.

Grand Army Plaza, der Treffpunkt der Parkourläufer, ist der Haupteingang des Prospect Park, Brooklyn. Dort stehen verschiedene Brunnen, Säulen, das John-F-Kennedy-Monument und ein Triumphbogen, der „Soldiers‘ and Sailors‘ Arch“.

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