CSI: Miami 1.7 – Atemlos

Originaltitel: Breathless

Inhalt

Am Morgen nach einer wilden Party wird ein Stripper tot aufgefunden. Die Party war eine so genannte „cupcake party“. Doch es findet sich zunächst kein Hinweis auf die Todesursache. Calleigh fällt auf, dass auf der Leiche tote Moskitos liegen. Aber sie wurden nicht erschlagen. Was auch immer den Stripper getötet hat, muss auch sie getötet haben. Caine findet im Müll eine Spritze mit Epinephrin…

Am Hafen kommt ein Boot an. Das Ehepaar behauptet, der Mann sei aus dem Meer an Bord geklettert und gestorben. Als Delko nach einer Mordwaffe sucht, findet er eine Taschenlampe mit Blut. Da muss er niesen und verunreinigt das Beweisstück. Alexx findet heraus, dass der Tote durch einen Stich in die Leber starb, eine verkleinerte Milz und vergrößerte Lungen und ein vergrößertes Herz hat. Er war Apnoetaucher, der an einem Wettbewerb teilgenommen hat…

Zitat
„Wonach soll sie suchen?“
„Nach etwas, das tödlich war.“
Calleigh und Horatio

Medien
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Hinter der Story
Einen kleinen Filmfehler liefert Horatio Caine: Er sagt, dass Moskitos von der Körperwärme und dem ausgeatmeten Kohlenmonoxid eines Menschen angelockt werden. Menschen atmen aber normalerweise kein Kohlenmonoxid aus. Er meint „Kohlendioxid“.
Das Urban Dictionary sagt, eine „cupcake party“ sei eine Party von Frauen, zu denen nur wenige Männer – meistens Stripper – eingeladen werden, die von den Frauen zu verschiedenen sexuell stimulierenden Handlungen aufgefordert werden, oft sadistischer Richtung. Die Frauen bestimmen, was passiert.

Die „Manöver“, die Delko nennt, als er erklärt, warum der Apnoetaucher, der gerade verhört wird, schwerhörig ist, heißen „Valsalva“ und „Frenzel“. Beim Tauchen nimmt der Druck im Ohr zu, da das Wasser auf das Trommelfell drückt. Man muss einen Druckausgleich durchführen. Beim Valsalva-Manöver schließt man die Nase mit den Fingern und baut einen Druck auf wie beim Schnäuzen. Dadurch werden die zum Mittelohr führenden Eustachischen Röhren aufgedrückt. Das Frenzel-Manöver ist ähnlich, nur wird dabei die Stimmritze geschlossen.

Nikotin wurde tatsächlich als Insektizid verwendet, da es Schädlinge tötet, aber die Pflanzen es sehr gut vertragen. Aufgrund seiner toxizität ist der Gebrauch in Deutschland als Insektenvernichtungsmittel aber mittlerweile untersagt. Raucher vergiften sich deswegen nicht mit Nikotin, da sie keine große Dosis auf einmal einnehmen, sondern kleine Dosen, die zudem schnell abgebaut werden.

Epinephrin ist Adrenalin, ein Hormon der Nebenniere, das unter anderem bei allergischen Reaktionen eingesetzt wird. Die Worte „Epinephrin“ und „Adrenalin“ bedeuten beide annähernd das gleiche: „bei bzw. auf der Niere“. „Epinephrin“ ist griechischen Ursprungs („epi“ = „auf“, „nephros“ = „Niere“), „Adrenalin“ Lateinisch („ad“ = „bei“, „rena“ = „Niere“).

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