CAESARS PALACE, Las Vegas

Las Vegas ist bekannt für seine Themenhotels. Bei diesen wurde bei der Planung ein bestimmtes Thema wie eine geschichtliche Epoche, ein Land oder auch ein Roman als Vorbild genommen und das Gebäude nach diesen Vorgaben gestaltet und gebaut.

Mit dem “Caesars Palace” wurde von Jay Sarno 1962 der Grundstein der Themenhotels gelegt. Eigentlich handelt es sich dabei um eine weitläufige, direkt am Strip gelegene, riesige Hotelanlage. Vielleicht kennt der ein oder andere dieses Hotel noch vom Erzählen aus den 80er Jahren, denn zu der Zeit war dieses Hotel sehr berühmt wegen seiner dort ausgetragenen Boxkämpfe.  Der Hotelkomplex besteht aus einem älteren Teil und mehreren neu dazugebauten Teilen im römischen Stil. Das Hotel ahmt einen antiken Palast mitsamt Pomp und Dekandenz nach. Entgegen meiner eigenen Erwartungen ist dieser Stil bis auf wenige Ausnahmen keineswegs kitschig kopiert worden. Marmor und Säulen herrschen vor. Durchgänge und Zwischengänge sind oftmals nur mit einzelnen Details, zum Beispiel Statuen, versehen.

Der Lobby-Bereich des „Caesars Palace“

Angenehm ist hier, dass die Spielautomaten des Casinos auf zwei Säle verteilt sind, so dass man beim Betreten des Hotels nicht gleich das Flimmererlebnis schlechthin hat. Insgesamt nimmt der Casinobereich immerhin 12.000 qm Platz des Geländes ein! Nähert man sich der teuren Einkaufspassage, kommt man an Nachbildungen römischer Brunnen vorbei, die im Halbdunkeln angeleuchtet werden, vielen Statuen, dem riesigen trojanischen Pferd sowie einem runden Aquarium. Ebenfalls passiert man einen Brunnen mit bewegten Figuren , die “The Fall of Atlantis” pompös nachspielen.

Die Beleuchtung dieser Passage ist gedimmt, der Himmel simuliert den Himmel draußen zur entsprechenden Tageszeit, von früh morgens bis hin zum Abendrot.Diese Einkaufspassage führt direkt in das Forum, ein eigenständiges Einkaufszentrum für Gutbetuchte, mit viel Marmor und Säulen. Vor dem Forum außerhalb befindet sich eine Nachbildung des Trevi-Brunnens, in den – wie in Rom auch – von den Touristen Münzen eingeworfen werden. Anders als in Rom, wo die Kinder abends in den Brunnen springen um die Münzen rauszufischen, ist das in Vegas wohl eher nicht bekannt.

Auch von außen ist das Caesars schön anzusehen. Gartenanlagen mit den typischen Zypressen, Brunnen, kleine Pavillons,und nicht zu vergessen, dem Kollosseum. Dieses wurde zu Ehren von Celine Dion gebaut; als sie ihre Show in Vegas beendete, übernahmen hier Bette Midler und Cher.

Sehr schön angelegt ist auch die Badelandschaft. Laut Reiseberichten muss es sich hierbei um eine der schönsten Badelandschaften aller Hotels in Vegas handeln. Da ich das erste Mal in Vegas war, kann ich keine Vergleiche ziehen. Die Poollandschaft ist um die 1,5 ha groß (Garden of the Gods Pool Oasis) und besteht aus 4 Pools und 2 Whirlpools, ebenfalls gibt es einen großen Wellnessbereich.

Unglücklicherweise wurde zu meiner Aufenthaltszeit gerade in diesem Bereich neu- beziehungsweise umgebaut, so dass wir nur einen Pool richtig nutzen konnten.

Insgesamt wirkt das Caesars pompös und dominant, es lohnt sich aber wirklich, sich den Palast einmal näher anzusehen. Eine gelungene Nachbildung der römischen Architektur mit ausgesprochener Liebe zum Detail. Das Foto gibt nur einen kleinen Ausschnitt der Landschaft wieder, aber es gibt einen Eindruck.

Die Zimmer

Was die Zimmer, Service und Sauberkeit im “Caesars” betrifft, würde ich das Hotel in diesen Punkten zu 100% weiterempfehlen. Allerdings hatten wir die “luxury” Variante gewählt und durften in den neu gebauten “Augustus Tower” wohnen. Dieses Hotelzimmer war ein Traum!

Hier ein paar Fakten zu den Zimmern:

Insgesamt besitzt das Caesars Palace um die 3400 Zimmer. Alle Zimmer (auch die Standardzimmer) sind mit folgendem ausgestattet: Klimaanlage, Bad/Dusche/WC, Fön, Telefon, Fernseher, Web TV, High Speed Internetanschluss, Safe und Bügeleisen.

Da ich wie bereits erwähnt die “luxury” Variante gewählt hatte, kann ich eigentlich nur über diese Zimmer urteilen. Die Zimmer sind dort größer (Standardzimmer hat um die 35 qm, die Tower Zimmer über 40 qm), und höher. Im Tower sind die Zimmerdecken ca 3 m hoch, Stuckleisten an den Wänden, das Badezimmer ist sehr geräumig mit einer großen Dusche und einer riesigen Badewanne, die auch als Whirlpool genutzt werden kann. Die Waschtische sind aus Marmor. Die Holzeinrichtung ist dunkel und edel gehalten. Die Minibar läßt keine Wünsche offen, allerdings sind die Preise, wie in anderen Hotels auch, hoch. Eine Speisekarte ist auch vorhanden, wenn man mal im Bett essen möchte.

Das Bad mit Wanne.

Wer nicht im Bett essen möchte, hat die Auswahl zwischen 8 Restaurants und mehreren Snack-Bars, aber das nur am Rande erwähnt.

Handtücher sind zahlreich vorhanden,  werden jeden Tag gewechselt, auch wenn man sie aufhängt und damit andeuten will, dass ein Wechsel nicht unbedingt notwendig ist. Seife, Shampoo, Conditioner und Bodylotion (natürlich mit Olivenöl, ganz im römischen Sinne) werden bereitgestellt und aufgefüllt.

Der Safe befindet sich im Kleiderschrank und ist kostenlos. Einziger Kritikpunkt: Die Tiefe des Safes ist nicht besonders. Eine größere Videokamera hat da schon Schwierigkeiten mit dem Platz. Man denkt sich einen 4-stelligen Code aus, die Programmierung ist kinderleicht.

Frühstück im “Caesars Palace”

In vielen Reiseberichten wird das Frühstücksbuffet mit zu den Besten von ganz Las Vegas gezählt, was die Auswahl und die Qualität betrifft. Das Frühstücksbuffet im “Palace” ist geöffnet von 7 Uhr bis 11 Uhr, doch leider hatten wir etwas Pech. Wir entschieden, an einem Sonntag dieses Buffet auszuprobieren, und was wir nicht wußten war, dass es sonntags wesentlich teurer ist, da Sonntags “Brunch” ist. Das heißt, es geht dann nahtlos ab 11 Uhr in das warme Buffet über. Daher liegt der Kostenpunkt Sonntags bei 27 Dollar (ansonsten bei ungefähr 17 Dollar pro Person).
Da wir an diesem Sonntag aber schon anderes vor hatten, konnten wir nicht bis um 11 Uhr warten und insofern kann ich eigentlich nicht wirklich über dieses Buffet urteilen. Die Qualität des Essens war hervorragend, da gibt es keine Diskussion, es gab zu dem üblichen Angebot, was vermutlich wegen des ausstehenden Brunches etwas weniger reichhaltig war, sehr frische Garnelen (ich habe noch nie so frische und gute Garnelen gegessen wie dort!) und Sushi. Der Service war gut, Kaffee und Orangensaft wurden regelmäßig nachgeschenkt, das Personal war freundlich. Gegen Aufpreis von weiteren 10 Dollar hätte man zusätzlich noch Sekt haben können.

Resümee

Ich bin zum ersten Mal in Las Vegas gewesen, so kann ich über andere Hotels nichts berichten. Allerdings, sollte ich noch einmal nach Vegas gehen, steht es für mich außer Frage,  dass ich dieses Hotel wieder in Betracht ziehen werde. Caesars Palace verschafft seinen Bewohnern einen angenehmen, luxuriösen Aufenthalt. Das Personal ist zuvorkommend und sehr hilfsbereit. Die Anlage ist wundervoll und es fehlt einem an nichts! Wer sich auch mal sportlich betätigen möchte, kann dieses auf den Tennisplätzen oder im Fitnesscenter. Alles in allem gebe ich diesem Hotel 100 von 100 möglichen Punkten!

Da will ich hin!

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Über Amerigo Vespucci

Amerigo Vespucci (* 9. März 1451, 1452 oder 1454 in Florenz; † 22. Februar 1512 in Sevilla) war ein Kaufmann, Seefahrer, Navigator und Entdecker. Während seiner Fahrten erforschte er weite Teile der Ostküste Südamerikas. Nach ihm ist Amerika benannt. Und er ist der Namenspate des Chefredakteurs dieser Abteilung der "ErlebnisPostille".

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